Clenzer-Schweiz-Weg

Findlingspark

Dieser Weg führt über 13km von der Niederung Clenzes hinauf in die Clenzer Schweiz um Reddereitz.
Als ursprünglich slawischer Stammessitz wurde der Flecken Clenze 956 erstmals urkundlich erwähnt. Damit ist Clenze der älteste urkundlich nachgewiesene Ort im Landkreis Lüchow Dannenberg. Sein heutiges Wahrzeichen ist die Kirche St. Bartholomäus im Stil der Neugotik. Fachwerkhäuser des späten 18. und 19. Jahrhunderts bestimmen das Ortsbild von Clenze.

Die Clenzer Schweiz ist eine durch die Heidebauernwirtschaft entstandene großflächige Heidelandschaft, die im 19. Jahrhundert aufgeforstet wurde. Weite Kiefernwälder bedecken heute die Hochflächen und die Talränder der für Norddeutschland ungewöhnlichen Landschaft. Die Clenzer Schweiz erinnert ein wenig an ein flaches Mittelgebirge.

Der Landstrich ist Teil der eiszeitlichen Endmoränenlandschaft des Drawehn-Höhenzuges. Einst besiedelten Slawen dieses Land. Drawehn bedeutet Holzland oder Waldland und beschreibt die heute bewaldete oder landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaft zwischen Neu Darchau und Schnega. Mit 142m ü. NN ist der nahe gelegene Hohe Mechtin die höchste Erhebung des Drawehn.

Im Findlingspark Clenzer Schweiz finden Sie die „Geologische Uhr” des Drawehn. Der Park ist spiralförmig angeordnet und führt Sie durch die Erdzeitepochen von Kambrium bis Quartär. Malerisch eingebettet sind hier gewaltige Findlinge, von denen die ältesten ca. 2 Mrd. Jahre alt sind. Der sich anschließende Waldlehrpfad und eine Schutzhütte laden zu einer ausgiebigen Pause ein.

Länge etwa 13km. Wegemarkierung im Norden und Osten , im Südwesten .

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