Wo die Elbe die Göhrde streift

Wietzetze, 8km nordwestlich von Hitzacker am nördlichen Ausläufer der Göhrde, gehört nach der Zusammenlegung mit dem Forstamt Leitstadt 1928 seit 1972 zur Stadt Hitzacker. Der Ort knapp 3km südlich des Elbeufers liegt etwa 42m NN und damit auf halbem Weg in die Göhrde. Diese “Hohe Geest” mit Höhen von mehr als 140m NN aus dem Süden reicht zwischen Hitzacker und Drethem bis unmittelbar an die Elbe und bildet die natürliche Eindeichung des großen mitteleuropäischen Flusses. Die gesamte Region gehört heute zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und ist demzufolge von einer außerordentlich reichhaltigen Flora und Fauna gekennzeichnet. Riesige Vogelschwärme, Kraniche, Störche u.v.a.m. erlebt der Wanderer und Radler auf seinem Weg durch Wald und Feld auf der Hohen Geest und entlang des Flussufers.

Erste Erwähnung fand Wietzetze – wie die allermeisten Ortschaften der Elbregion und des Wendlands – im Lüneburger Lehensregister 1330 als „Witsetze“. Im 18. Jahrhundert noch ein platzartiger Rundling, erfuhr der Ort im 19. Jahrhundert eine intensive Zusiedlung in den Randbereichen, so dass Wietzetze heute als Haufendorf bezeichnet wird.

Für den anreisenden Gast ist eine Elbüberquerung im nahe gelegenen Neu Darchau bequem möglich. Die hier vorgestellten Strecken von 7,5 und 13km sind im Gelände markiert. Während der kürzere Weg die Elbeniederungen nicht streift und vorwiegend den Nordrand der Göhrde mit Höhen um 100m NN zeigt, erschließt die 13km-Strecke dem Wanderer vollständig die Waldlandschaft der Göhrde und die Niederungen bis an das Elbufer in Drethem. Wir wünschen Ihnen angenehme Wandertage an der Elbe!




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